|
Die
Geschehnisse in Fukushima halten uns immer noch in Atem. Zwar meldet
Japans AKW-Betreiber Tepco erste Erfolge in der Katastrophenbekämpfung,
dennoch ist ihr Ausgang ungewiss. Die Mehrheit unserer Bevölkerung
will nun mit Macht aus der Atomkraft aussteigen, verständlich, wenn
man die Bilder aus Japan sieht. Aber sind wir vielleicht voreilig,
übertreiben wir, vernachlässigen wir die Risiken eines schnellen
Wechsels. Im Ausland schreibt man wieder in einigen Zeitungsartikeln
von "The German Angst" mit lustigen Karikaturen garniert. Der Mediziner
Robert Peter Gale* kommt in seinem Artikel (Spiegel 14/2011) zu
einer ganz anderen Beurteilung der Kernenergie. Fast täglich werden
wir von den Medien mit hochemotionalen Diskussionen zu diesem Thema
überschwemmt, die sachliche Information bleibt dabei oft auf der
Strecke.
Der
Förderkreis Mühlenheider Windkraftmuseum möchte seinen Mitgliedern,
aber auch allen anderen Interessierten, die Möglichkeit zur sachlichen
Information geben. In unseren Reihen haben wir mit dem Dipl.-Ing.
Wolfgang Pfennig aus Frankfurt einen international anerkannten Sicherheitsexperten,
der AKW-Betreiber beraten hat, da er die Vorteile und Risiken der
Kernenergie genauestens kennt. Nach der Katastrophe in Tschernobyl
war Herr Pfennig sofort vor Ort, um 18 Monate lang Sicherungs-maßnahmen
zu koordinieren.
Unter
dem Motto:
Atomkraft
- Todsicher aber unverzichtbar?
möchten
wir Sie am Donnerstag, 28 April 2011 um 19.30 Uhr im Vortragsraum
des Windkraftmuseums, Mühlheide 14, 32351 Stemwede zu einem
Informationsabend mit Wolfgang Pfennig als Referenten einladen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Auch Nichtmitglieder sind herzlich
eingeladen.
Bis dahin verbleiben wir mit freundlichen Grüßen aus Stemwede
Der Vorstand
* aus dem Spiegel entnommen: Robert Peter Gale, 65, ist Hämatologe
und Onkologe. Der Mediziner leitete das internationale Ärzteteam,
das nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl tätig wurde. Nach
der Havarie in Fukushima berät er jetzt die japanische Regierung.
Er lehrt in Los Angeles und London und ist beteiligt an der Entwicklung
neuer Krebsmedikamente.
|